Unternehmen haben kein Interesse an offenen Standards. Nutzer schon.
Apps wird es nur so lange geben, bis die mobilen Browser leistungsfähiger und die Datenverbindungen schneller sind. Apps sind ein Übergangsphänomen
Apps sind im Grunde genommen das Gleiche wie inkompatible Ladegerätestecker (vielleicht schickt die EU demnächst ein paar Kommissare los, um das zu regulieren, ja vielleicht liegt es sogar im Interesse ratloser Verleger, eine solche Initiative zu forcieren ;-)). Und ich dachte schon, die Entwicklung nähme gerade einen seltsamen Weg, zurück in die Vergangenheit der Heimcomputer und des proprietären Systemwirrwarrs. Damals, Anfang der 90er Jahre, gab es das alles schon einmal: Man musste sich für ein Heimcomputerystem entscheiden, als Entwickler wie als Konsument, und das war nicht nur eine Entscheidung für ein Betriebssystem, für eigene Stecker und Anschlüsse, sondern auch für Anwendungen, die nur auf einem System liefen. Der Erfolg des PC liegt nicht zuletzt darin begründet, dass er es schaffte, zumindest einige zentrale Standards durchzusetzen (die Apple heute genauso unterstützt).

