(hihihi)
Neurologen bestätigen: Apple ist eine Religion (more behind the link)
Neurologen bestätigen: Apple ist eine Religion (more behind the link)
Um ehrlich zu sein, verstehe ich den neuerlichen Hype um das iPad 2 nicht. Dieses Gerät bietet nur marginale Optimierungen gegenüber seinem Vorgänger. Da ich nicht zur Zielgruppe der auf dem Sofa sitzenden Bildtelefonierer zähle, gibt es für mich keinen zwingenden Grund, nicht in aller Ruhe die Entwicklungsstufe 3 abzuwarten. Und in der Zwischenzeit wird man sehen, was der Wettbewerb so macht.
Wer hingegen noch keins besitzt: Das iPad der ersten Generation ist nun deutlich preiswerter und reicht für 95 Prozent aller Anwendungen vollkommen aus. Der Akku hält sehr lange. Und das neue iOS 4.3 wird auch auf der ersten Generation laufen.
Nicht, dass das iPad ein schlechtes Gerät wäre. Ganz im Gegenteil, es hat mich anfangs sehr begeistert. Anfangs. Es ist aber leider nicht annähernd ein Ersatz für den Laptop. Auch das war eigentlich von Anfang an klar. Aber jetzt, ein halbes Jahr nachdem die erste Begeisterung abgeflaut und sich ein Gefühl für die Möglichkeiten und wirklichen Präferenzen in der Nutzung eingestellt hat, ist das iPad klarer Verlierer. Es bleibt für mich ein nettes nice-to-have, der Laptop hingegen ist ein must-have. Und sollten (nicht nur) die Verlage weiterhin auf dämliche Sackgassenapplikationen setzen wie hier beschrieben, wird es über kurz oder lang wohl ganz in der Ecke landen. Sorry, Steve!
Apps wird es nur so lange geben, bis die mobilen Browser leistungsfähiger und die Datenverbindungen schneller sind. Apps sind ein Übergangsphänomen
Apps sind im Grunde genommen das Gleiche wie inkompatible Ladegerätestecker (vielleicht schickt die EU demnächst ein paar Kommissare los, um das zu regulieren, ja vielleicht liegt es sogar im Interesse ratloser Verleger, eine solche Initiative zu forcieren ;-)). Und ich dachte schon, die Entwicklung nähme gerade einen seltsamen Weg, zurück in die Vergangenheit der Heimcomputer und des proprietären Systemwirrwarrs. Damals, Anfang der 90er Jahre, gab es das alles schon einmal: Man musste sich für ein Heimcomputerystem entscheiden, als Entwickler wie als Konsument, und das war nicht nur eine Entscheidung für ein Betriebssystem, für eigene Stecker und Anschlüsse, sondern auch für Anwendungen, die nur auf einem System liefen. Der Erfolg des PC liegt nicht zuletzt darin begründet, dass er es schaffte, zumindest einige zentrale Standards durchzusetzen (die Apple heute genauso unterstützt).
(Eins von 127 Bildern aus der Konferenz von heute Abend, alles zusammen eine ganz aussagekräftige Erstinfo über das Gerät)
oder auch hier
Das ist also das neue iPhone.
Komisch, warum mag ich Apple nicht so recht glauben, es sei wirklich ein echtes Versehen gewesen?