Über Empfehlungssysteme
Welche Einflüsse bleiben übrig, wenn unspezifische Anpreisungen an Bedeutung verlieren? Jonah Berger und Chip Heath haben in den letzten Jahren mehrere Studien veröffentlicht, die anhand von Experimenten zeigen, dass unsere Konsumvorlieben nicht nur davon beeinflusst werden, wem wir gern ähneln wollen, sondern auch von der Überlegung, von wem wir uns absetzen müssen. Geschmack ist ein soziales Signal, und unsere Vorlieben ändern sich dann, wenn das Signal an Nützlichkeit verliert.
via online-merkur.de
@kathrinpassig setzt sich ausführlich mit der Problematik des Filterns und der Auswahl auseinander - auf der Basis von Algorithmen bzw. Wahrscheinlichkeiten ebenso wie auf der Basis von sozialen Auslösern. Die beiden Seiten der Medaille sind zu genaue und zu ungenaue Ergebnisse: Sind Suchergebnisse oder Empfehlungsssysteme zu genau auf einen Nutzertyp zugeschnitten, verhindern sie das Entdecken von Neuem - fallen sie zu ungenau aus, führen sie zu unüberschaubaren bzw. irrelevanten Ergebnissen.
P.S.: Interessant, wie sich der Link verbreitet hat, nach der Anmerkung via @sixtus vor sechs Stunden auf Facebook.

