Hartmut Ulrich - Weblog

Hartmut Ulrich  //  Beim Sammeln entsteht ein Bild.

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21. February 2012

Note to self: Kuratieren geht längst eleganter

Im Grunde genommen hätte ich dieses Gewerk längst schließen müssen: Zeit für eigene Beiträge hab ich einfach zu wenig. Zumindest nicht für solche, die dem eigenen Anspruch genügen, die Neues bieten, und die nicht nur rasch hingerotzt sind. Das Motto dieses Gewerks, "Beim Sammeln entsteht ein Bild" spiegelt zudem im Kern ja nichts anderes wider als die Idee des Aggregierens bzw. Kuratierens. Dafür gibt's längst Besseres, Evernote zum Beispiel, falls nichtöffentlich. Aber auch fürs öffentliche plattformübergreifende Kuratieren existieren längst elegantere Tools als ein Blog. storify.com zum Beispiel oder auch paper.li werde ich testen. Andererseits sind diese Kuratier-Engines aus urheberrechtlicher Sicht oft nicht ohne, während ich bei posterous/in meinem Blog exakt kontrolliere, was wie zitiert und öffentlich wird. Über den Bilder-Shootingstar Pinterest ist in diesem Zusammenhang ja schon allerhand geschieben worden.

18. January 2012

Don't censor the web!

Black

Lesenswerte Artikel dazu unter anderem beim Hyperland-Blog des ZDF

bei ZEIT online

Und auf SpOn.

 

8. January 2012

"Diese Systeme haben die Tendenz zur Selbstaufschaukelung"

Peter Kruse via youtube.com

Peter Kruse mit einem kurzen Vortrag im Bundestag. In wenigen Sätzen umreißt er aus der Sicht des Systemtheoretikers, was das Internet in seiner aktuellen Ausprägung so mächtig macht: Eine hohe Vernetzungsdichte, eine hohe Zahl von Spontanaktivitäten (das eigentliche "Web 2.0") sowie kreisende Erregungen sorgen für ein mächtiges Momentum - vorausgesetzt, ein Thema erreicht die nötige Resonanzfähigkeit, die Fähigkeit zur Selbstaufschaukelung. Darüber hat er auch schon sehr viel früher einiges erzählt, hier aber besonders schön auf den Punkt.

7. January 2012

"Fehler machen ist die wichtigste Methode, das Internet tiefer zu verstehen."

Wolfgang Blau via youtube.com
Der Chefredakteur von Zeit Online auf der Konferenz zur Internet Enquete Kommission der Konrad Adenauer Stiftungin Berlin.
...unsere Ära auch als eine Zeit willkommen zu heißen, in der wir alle die Aufgabe - aber auch das Privileg haben, mitten in unseren Biografien, mitten in unseren Karrieren berufliche Identität noch einmal von Grund auf zu hinterfragen und neu zu erfinden.

 

31. December 2011

Vorsätze für 2012

  • Den Plastikrand am iPhone 4 wieder durch Tesafilm ersetzen, so dass das Ministativ endlich wieder passt. Next big thing abwarten, das 2012 kommt. Android, etwa?

  • Fürs Notizblog eine Alternative zu Posterous suchen. Sorry guys, nervt. Tumblr? Any ideas?
  • Mehr Video. Mehr eigene Story. Überhaupt mal richtig schneiden lernen. Eric?
  • Neues Webdesign. Altes kann ich nicht mehr sehen. HTML5, CSS3. Neues zu lernen. <freu>
  • Endgültig zwischen Facebook, Twitter und Google+ entscheiden. Alles zusammen geht auf Dauer einfach nicht. Jedenfalls nicht so wie 2011. Kommt gar was, das wir noch nicht kennen?
  • flickr Account beenden. Sorry guys!
  • Den Abstieg vom Bücherberg-Gipfel beginnen: Seit Ende 2011 wird mein Bücherregal kontinuierlich kleiner. Kindle, natürlich. Bücher ab jetzt nur noch digital, wenn sie denn schon digital zu haben sind. (was fehlt: Ein preiswerter privater Bücherdigitalisierungsdienst. Man schickt per Post seine alten verstaubten Schwarten hin und kriegt im Tausch feine digitale Stücke für den Kindle zurück). Hello, momox?
  • RSS-Feeds effektiver machen (aber f**** wie? Social Web?)
  • Mehr interessante Leute im Echtleben treffen: mehr Events besuchen.
  • Mehr Sports by Gadgeting. Freue mich auf runkeeper.com mit GPS-Tracking und iPhone. Sorry, Garmin! Richtig geile Radtouren mit Navi am Bike. Kommt etwa der Nachfolger fürs geniale Falk Vision 700? Eine Tasche fürs iPhone so in mühsamer Handarbeit selbst umnähen, dass der verdammte ANT+ Sensorstecker für den WAHOO Brustgurt, der am iPhone gut fünf Zentimeter über jede Hülle raussteht, beim Laufen nicht versehentlich unten aus der notgedrungen aufgeschnittenen Hülle rausfallen kann.
  • Meine Flip HD und andere in die Jahre gekommene Gadgets verchecken <seufz!>.
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13. December 2011

Zeit, damit die Seele nachkommen kann

Es wäre interessant, wenn unsere Gesellschaft sich eine einjährige Pause von allen neuen Erfindungen verordnen könnte, damit man erst mal Zeit hat, gesellschaftliche Konventionen für die Entwicklungen der letzten zehn Jahre zu finden. Doch diese Pause kann es natürlich nicht geben.
Der Schriftsteller Douglas Coupland via zeit.de
Sehr lesenswertes Interview!

 

11. December 2011

Das is aber nich konkret! (II)

Das Netz ist mindestens von einer ähnlichen strukturellen und kulturellen Bedeutung für die Veränderung von Gesellschaft wie zuvor die Sprache, die Schrift und der Buchdruck.

 

 

 

8. December 2011

Ich habe mich über das Internet kennengelernt

Das Internet, dieses vernetzte Gift gegen absolute Wahrheiten, treibt einen Wandel im Umgang mit eigenen Fehlern voran, der weit über die digitale Sphäre hinausgeht.
Sascha Lobo via spiegel.de

 

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6. December 2011

Das is aber nich konkret!

Wenn sie nur mal zehn Jahre zurückrechnen - nicht mehr - dann merken sie, dass sie die ganze Zeit Unsinn gedacht haben, den sie nach zwei Jahren wieder vergessen und durch anderen Unsinn ersetzt haben (...) Aber die harten Probleme, die bleiben einfach.

 

Professionelle Intelligenz | Gunter Dueck auf der x mess from managementx on Vimeo.

(Dieses Video läuft 1:20:57. Und es geht um Tütensuppen. Tipp: Aber nicht nur.)

(Ich entschuldige mich, dass ich schon wieder Gunter Dueck verlinke. Das sieht ein bisschen ideenlos aus. Aber ich find sehr spannend, was er sagt. Apropos: Was ist eigentlich aus Peter Kruse geworden?)

(P.S. Speziell für Blogger toll ab 1:08:00)

(P.P.S. Nebenbei hab ich endlich kapiert, was ein Integral ist)

4. December 2011

Das Spannende passiert längst anderswo

Die Utopien von gestern sind die Langeweile von heute, weil sie Wirklichkeit geworden sind.
Ich will lieber Code schreiben statt Manifeste über die Möglichkeiten des Code.
Bemerkenswerter Text von Christian Heller alias plomlompom über aufsteigende Müdigkeit, die er angesichts endloser Debatten rund ums Internet in sich spürt.

 

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