Hartmut Ulrich - Weblog

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Socialmedia

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20. December 2011

Echt jetzt?

Social Branding: Wenn du früher die falschen Schuhe zu den falschen Jeans anhattest, hast du nicht wirklich dazugehört. Heute ist das so, wenn du, sagen wir, deine Bilder auf flickr (Platzhalter!) hochlädst und nicht auf Instagram (Platzhalter!).

Socialmedia   Trend  
30. November 2011

"Sie können den Wandel nicht aufhalten"

Die Schmerzen, die der Einstieg in Social Media den Unternehmen bereitet, haben ihre Ursachen größtenteils nicht im Social-Media-Bereich, sondern in den unternehmensinternen Problemen, die durch Social Media ans Licht kommen.

Diese Probleme sind intern wahrscheinlich durchaus bekannt, es würde
viel Arbeit bedeuten, sich mit ihnen auseinanderzusetzen, und auch dort, wo
man nichts zu verbergen hat, hat man unter Umständen etwas zu verlieren.

Kathrin Passig hat einen brillanten Text geschrieben, in doppelter Hinsicht einen Schlüsseltext. Erstens ist das PDF so verschlüsselt, dass man es nicht direkt kommentieren und auch keine Passagen im PDF digital anmarkern kann. Zweitens, weil Passig glänzend sortiert, was wahrscheinlich jedem bruchstückhaft durchs Hirn mäandert, der sich bewusst mit dem Medienwandel auseinandersetzt. Die zweispaltige Formatierung in einem starren geschützten PDF ist ein Statement für sich, tut Lesevergnügen und Erkenntnistiefe aber keinerlei Abbruch - im Gegenteil: Man ist gezwungen, langsam und bewusst zu lesen und hat dadurch mehr davon.

Vielen Dank für dieses bemerkenswerte Stück!

18. September 2011

"Wieder genauer hinsehen, was wichtig ist"

Wir haben uns zu lange mit Nebensächlichkeiten beschäftigt, wie Freundeslisten anzulegen, virtuelle Pflanzen zu züchten, Videos darüber zu drehen, wie wir ein neues Handy auspacken oder anhand einer Hülle zu spekulieren, wie ein neuer Tablet-Computer aussehen könnte. Die vernünftigste Lösung dürfte sein, immer öfter mal den Stecker aus seinen sozialen Netzwerken zu ziehen. Es wird jetzt Zeit, wieder genauer hinzusehen und zu entscheiden, was wirklich wichtig ist.

 

23. July 2011

Google+, Twitter etc.

Man darf das ja nicht laut sagen. Sonst heißt es gleich wieder, man habe den Nutzen von Twitter mit seiner Galaxie spezieller Tools drumrum nie so weit durchdrungen, um den Mehrwert der Plattform wirklich zu erkennen oder praktisch zu nutzen.Trotzdem: Ich bin erleichtert, wenn Twitter nun etwas aus dem Fokus zu rücken beginnt. Google plus sei im Vergleich das bessere Diskusionsmedium, sagen sie. Google plus werde wohl eher Twitter schaden als Facebook, sagen sie. Anyway.

Obwohl außerordentlich internetaffin, wenn nicht längst ein "digital native": Twitter habe ich stets als bereichernd und belastend empfunden - zugleich. Mir war es dann mehr Nachrichtenmine als Diskussionsplattform. Was allerdings auch nervt, ist die zunehmende Zerfaserung der eigenen digitalen Existenz auf immer mehr "relevante" Plattformen. Auf Dauer wird das nicht gut gehen. Mal sehen, wohin das führt. Spannend, irgendwie. Aber auch sehr atemlos.

 

21. July 2011

Social Media Bullshit: Gedanken zu einem Thema, das keiner mehr hören kann, das aber jetzt erst langsam erwachsen wird

Auf meiner letzten Beratungsrundreise kamen die beliebtesten Irrtümer im Social Web alle zusammen. Aber weil so viele unterschiedliche Unternehmen mit Ihren Erfahrungen dabei waren, konnten sie gut als Unsinn verifiziert werden. Nun also einmal gesammelt, Ergänzungen erwünscht:

  1. Ich verliere die Kontrolle über die Marke
  2. Es geht um Dialog
  3. Zuerst muss man zuhören
  4. Das Social Web ist für Unternehmen gefährlich
  5. Social Media Marketing ist schwer
  6. Ich brauche ein umfassendes Regelwerk für meine Mitarbeiter
  7. Das Social Web ist ein rechtsfreier Raum
  8. Alle müssen jetzt Social Media machen
  9. Social Media Marketing ist billig
  10. Social Web zerstört Klassik
kompletten Text nachlesen bei blog.kmto.de

 

12. May 2011

Digitalien lernt Sozialkompetenz

Auch im Netz etablieren sich zunehmend gesellschaftliche Konventionen, wie wir in seinen verschiedenen Räumen miteinander umgehen. Allerdings sind die technischen wie die sozialen Bedingungen, unter denen das geschieht, ungleich schwieriger. Wenn das Netz aber dauerhaft zu einer Plattform unseres gesellschaftlichen Lebens werden soll, ist mehr nötig als technische Machbarkeit. Es braucht einen menschlichen Faktor.

18. April 2011

Und wenn es so wäre

Und wenn es so wäre, allen Möglichkeiten für das persönliche Networking vor Ort zum Trotz daheim geblieben zu sein, anderer Prioritäten wegen, des kleinen Sohns wegen, um nicht zu verpassen, wie er am Abend vor dem Einschlafen mit verklärtem Blick das Lichtspiel der Delfinlampe an der Wand beobachtet, der Firma wegen und der Dinge, die dort zu tun sind, der Sonne und des blauen Himmels wegen. Und wenn es so wäre, dennoch das Gefühl zu haben, nichts verpasst zu haben, rein gar nichts, der erfreulich fortgeschrittenen Vernetzung mit den richtigen Leuten wegen, die einem aus purem Eigeninteresse ganz von selbst alles Wesentliche zugespielt hätten, in hinreichender Differenzierungsbreite: Wäre das dann nicht das eigentliche Zeichen für die gewachsene Kraft des Social Web? Und nicht diese Konferenz?