Hartmut Ulrich - Weblog

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Wandel

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18. April 2012

Recht. Geld. Missverständnisse.

Statt noch mehr "kreisender Erregung" lediglich vier Leseempfehlungen: Die vier verlinkten Texte sprechen mir aus der Seele und umreißen glänzend die aktuelle Debatte ums Urheberrecht. 

Johnny Haeusler auf Spreeblick

Tim Renner auf dem motor.de-Blog

Malte Welding auf faz.net 

Kai Biermann auf zeit.de

Nachtrag vom 24.4.:

Gunnar Sohn bei den Netzpiloten

24. March 2012

Über den Wandel

Dieses stille Erkennen, dass eben doch keiner über seinen Schatten springen kann Dass es unmöglich geblieben ist, ein System von außen oder auch nur neutral zu betrachten, dessen Teil du bist und aus dessen Mitte du argumentierst. Dass, was richtig klingt und sogar sympathisch trotz aller Wut, plötzlich so untragbar ist. Weil sich alles bewegt hat, alles, nur du nicht - so wie alle sich nicht mehr bewegen, sobald sie sich eingerichtet haben in diesem System, schon weil es so unglaublich viel Mühe und Mut und Ausdauer gekostet hat, überhaupt ein Teil davon zu werden, dazu zu gehören. Deshalb kann ich dich zwar sehr gut verstehen, deshalb frage ich mich selbst, wann es bei mir soweit ist, wann ich beginne, diesen gleichen Fehler zu machen, ob es nicht schon längst geschehen ist. Aber Recht geben, lieber Sven Regener, Recht geben kann ich dir trotzdem nicht. 

20. March 2012

"Die Depressiven sind bei Facebook"

Großartiger Vortrag von Gunter Dueck über die Psychologie des Wandels. Vielsagender Titel: "Komfortzone Zukunft oder Wider die Gewöhnung". Besonders erhellend - oder besser erheiternd seine Analyse der unterschiedlichen Menschentypen, bei denen er Fritz Riemanns "Grundformen der Angst" zitiert: Auf der einen Seite will der Zwanghafte stets alles bewahren, während der Hysterische Typus permanent alles ändern will - beide Seiten stehen sich unvereinbar gegenüber ("Change Management ist nichts anderes als die Zwanghaften permanent zu dissen").

Lohnende 23 Minuten!

24. February 2012

"Was uns am wichtigsten ist, ist Freiheit"

Wenn wir euch, den Analogen, unseren "Bildungsroman" erzählen müssten, dann würden wir sagen, dass an allen wesentlichen Erfahrungen, die wir gemacht haben, das Internet als organisches Element beteiligt war.
Der polnische Dichter, Autor, Musiker und Ex-Blogger Piotr Czerski (Jahrgang 1981) mit einem großartigen Stück über das Wesen der Internetgesellschaft. Obwohl ich gute 20 Jahre zu alt bin, um der von Czerski beschriebenen Generation anzugehören und deswegen das Zitat aus dem Text auch nur zum Teil auf mich zutreffen kann, spricht mir das Stück in allen wichtigen Thesen aus der Seele. Das berührt umso mehr, als dass ich bei vielen meiner Altersgenossen (bei allen Klassenkameraden) erlebe: Wenn du so übers Internet sprichst, gucken sie dich immer so komisch an, und manche fangen an darüber zu reden, wie sinnlich Bücher doch sind.

 

7. January 2012

"Fehler machen ist die wichtigste Methode, das Internet tiefer zu verstehen."

Wolfgang Blau via youtube.com
Der Chefredakteur von Zeit Online auf der Konferenz zur Internet Enquete Kommission der Konrad Adenauer Stiftungin Berlin.
...unsere Ära auch als eine Zeit willkommen zu heißen, in der wir alle die Aufgabe - aber auch das Privileg haben, mitten in unseren Biografien, mitten in unseren Karrieren berufliche Identität noch einmal von Grund auf zu hinterfragen und neu zu erfinden.

 

6. January 2012

Der mögliche Sinn des Lächerlichen

Wenn überhaupt und wenn es das noch gebraucht hat, so war das ganze Gewulffe ein weiterer Beweis dafür, wie sehr sich das Land, wie sehr sich die Zeit geändert hat.
Georg Dietz in seiner Kolumne auf spiegel.de

 

5. January 2012

"In Zeiten des Übergangs mischen sich die Gegensätze"

Das crossmediale Bohei, das um das (politisch eigentlich überflüssige) Amt des Bundespräsidenten veranstaltet wird – ein Amt, das kaum einen Journalisten jemals ernsthaft interessiert hat – ist ein psychohygienisches Rätsel.
Herausragendes Stück des Journalisten Wolfgang Michal auf seinem Blog wolfgangmichal.de

 

11. December 2011

Das is aber nich konkret! (II)

Das Netz ist mindestens von einer ähnlichen strukturellen und kulturellen Bedeutung für die Veränderung von Gesellschaft wie zuvor die Sprache, die Schrift und der Buchdruck.

 

 

 

9. December 2011

Angst. Mut. Entwicklung. Zeit.

When you push to turn intellectual work into factory work (which means more showing up and more following instructions) you're racing to the bottom.

 

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